Leserbrief zum Presseartikel der Grünen Otzberg zum Thema Windkraft

Die Pressemitteilung der Otzberger Grünen zum Thema Windkraft im Märkerwald erinnert an die regelmäßigen Propagandameldungen aus dem DDR-Staatsrat: Liebe Kinder, wir haben einen Plan aufgestellt und wissen, was gut für euch ist. Habt Vertrauen in die Staatsorgane. Wie dies endete wissen wir alle! Windkraft wird mit bislang gerade mal 2,4 Prozent Anteil am Primärenergie-Verbrauch in Deutschland nie eine tragende Rolle spielen können, aber viel zerstören – unser Natur, unsere Gesundheit, unsere Immobilienwerte, unsere Denkmäler, unsere Landschaften – schlicht unsere Lebensqualität. Ganz davon abgesehen, dass nicht immer Wind weht und keine bezahlbaren und realistischen Speicherkapazitäten für Strom in naher Zukunft zur Verfügung stehen werden.Der Märkerwald wurde nicht sorgfältig als Standort von WKAs ausgewählt, er ist die einzige Fläche, die der Gemeinde Otzberg zur Verfügung steht. Nur deshalb will man hier unbedingt projektieren. Kein Mensch wird sich gegen eine vernünftige Energiepolitik stellen, die unsere Ressourcen schont, die Umwelt weniger belastet und unabhängig macht. Die Realität der bisherigen Politik sieht leider anders aus – wir subventionieren die Erneuerbaren Energien mit Milliarden. Aber weder konnte deshalb der CO2-Ausstoß gesenkt werden noch sind wir unabhängiger von anderen Energieträgern wie Kohle und Gas geworden. Diese Kraftwerke müssen nämlich im Hintergrund dafür sorgen, dass unser Netz nicht zusammenbricht, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint. Das wird auch in Zukunft so bleiben, weil die Schwankungen der Erneuerbaren Energien viel zu hoch sind – selbst wenn ganz Deutschland mit Windrädern zupflastert würde. Energieumbau ja, aber mit Sachverstand und dem Willen zu hinterfragen, was Sinn macht und finanzierbar ist. Daran mangelt es leider bei fast allen Verantwortlichen in der Politik zur Zeit! Aber warum? Weil der deutsche Wähler der Energie-Propaganda gerne Glauben schenkt und sein Gewissen beruhigt, anstatt die Dinge zu hinterfragen. Liebe Mitbürger, werden Sie zu mündigen Bürgern und machen Sie sich ein eigenes Bild – auch wenn es unbequem ist!

 

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